Strategy Map aus User Sicht

Zentrale Learnings

1) Branchengrenzen fallen und die Trennung zwischen B2B und B2C verschwimmt immer mehr. Der Wettbewerb zwischen Unternehmen wird durch den Wettbewerb um die besten Ökosystemangebote in den Life Areas ersetzt.

2)   Jeder Mensch nutzt bereits heute Angebote, die von Unternehmen angeboten werden, die sich entweder als Enabler, Realizer oder Orchestrator in den Life Areas positionieren. Da die Orchestratoren die Kundenschnittstelle managen, haben wir als Kunden hier den größten Bezug zu Ihnen, hier tummeln sich vor allem die Tech-Player und Startups.

3)    Unternehmen müssen für sich verstehen, a) welche Positionierung sie einnehmen bzw. einnehmen sollen, b) wer (potenzielle) Kooperations-Partner darstellen und c) wer (potenzielle) Konkurrenten in den von ihnen bespielten Life Areas sind.

4)    Gleichzeitig müssen Unternehmen für sich definieren, wie sie mit den auf anderen Schalen (Orchestrator, Realizer, Enabler) positionierten Unternehmen interagieren. Konkret geht es darum, herauszuarbeiten, welche Assets, Kompetenzen und Leistungen mein Unternehmen anbieten kann, um die Bedürfnisse meiner Partner auf den vor- und nachgelagerten Stufen zu erfüllen („Kunde des Kunden des Kunden“-Logik).

5)    Final müssen alle Unternehmen für sich herausarbeiten, welchen Beitrag sie zu den Life Needs des Endkunden bzw. -users beitragen. Hier beginnt in einer zunehmend digitalisierten und durch Daten, Sensorik und Algorithmen transparenten Welt die Bedürfniskette. Je besser ich diese verstehe, umso zielgerichteter kann ich mein Offering Portfolio und damit meine strategische Positionierung in den relevanten Ökosystemen festlegen und umsetzen.